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Montag, 10. September 2012

Kündigungsgeschichten..o_O

Ich habe eben im Internet rum geklickt und etwas Interessantes gefunden, und zwar Kündigungsgeschichten.Ich habe für euch jetzt paar ausgesucht und kopiert, liest es euch mal durch, ich bin schockiert -.-



Ein 19-Jähriger bastelt sich aus Karton ein falsches 10-Cent-Stück und bezahlt damit in einem Waschsalon. Für dieses „Vergehen" verlor er nun, fast 50 Jahre später, seinen Job in einer Bank im US-Bundesstaat Iowa. Eine neue Regelung in den USA ermöglicht Arbeitgebern nun auch Kündigungen wie diese.
Immer wieder werden dreiste Kündigungsfälle aus den USA bekannt. Doch auch Arbeitnehmer in Deutschland sind trotz Kündigungsschutz nicht gänzlich vor Bagatellkündigungen geschützt.
Wir haben uns umgeschaut und die unglaublichsten Kündigungen der letzten Zeit zusammengetragen.

Kündigung, weil er eine Flasche Wasser trankEinem Mitarbeiter eines Netto-Logistikzentrums in Kerpen wurde gekündigt, weil er an seinem Arbeitsplatz unrechtmäßig eine Flasche Wasser getrunken haben soll. Gegenwert für das gesamte Sixpack, das er dafür geöffnet haben soll: 65 Cent plus Pfand in Höhe von 1,50 Euro.
Der Angestellte, der schon 15 Jahre für das Unternehmen tätig war und zwei Jahre vor der Rente stand, klagte gegen die Kündigung. Das Gericht gab ihm Recht, doch das Unternehmen beschäftigte ihn nicht weiter und zahlte auch nicht. Sein tariflicher Lohn muss ihm dennoch bis Rentenbeginn weitergezahlt werden, doch von der Arbeit ist er freigestellt, angeblich wegen Vertrauensbruch. (Quelle: Rhein-Erft-Rundschau)

Gefeuert, weil sie zu sexy istDer Fall einer New Yorker Bankangestellten machte weltweit Schlagzeilen. Debrahlee Lorenzana wurde von der Citibank gefeuert, weil sie sich zu sexy kleidete. Sie klagte gegen die Kündigung. In ihrer Klageschrift behauptete sie unter anderem, ihre Vorgesetzten hätten zu ihr gesagt sie sähe in Rollkragenpullovern und eng anliegenden Röcken zu verführerisch aus und dürfe sie deshalb nicht mehr tragen. Daraufhin wurde sie in eine andere Filiale versetzt und später ist sie entlassen worden. Die Bank weist die Vorwürfe zurück. Grund für die Kündigung seien Lorenzanas schlechte Arbeitsleistungen gewesen.


Kündigung wegen Gewinn bei „Wer wird Millionär"Nach ihrem Gewinn von 32.000 Euro in der Sendung „Wer wird Millionär" wurde die Sekretärin Friedhild Miller aus Sindelfingen am Tag nach der Ausstrahlung aus ihrem 400-Euro-Job entlassen. „...du hast ja Geld grad nicht so nötig. und ich hab keins zum verschenken" soll der Chef ihr auf die Frage, wann sie wieder arbeiten solle, per SMS geantwortet haben. Wie ein Rechtsexperte der Bild-Zeitung sagte, rechtfertigt der Geldgewinn keine Kündigung. (Quelle: WAZ Der Westen)


Kündigung weil sie den „Gefällt-mir" Button drückteEin gekündigter Sparkassenmitarbeiter äußerte seinen Unmut über die Kündigung auf Facebook, unter anderem mit dem Kommentar: „Hab gerade mein Sparkassen-Schwein auf (Name der Chefs) getauft. Naja, irgendwann stehen alle Schweine vor dem Metzger." Unter dem Kommentar erschien nun, dass seiner Ehefrau der Kommentar gefalle. Sie war im selben Unternehmen beschäftigt und wurde daraufhin nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit auch entlassen. Die Ehefrau beteuerte, nicht selbst den „Gefällt-mir" Button gedrückt zu haben. Das Arbeitsgericht Dessau-Roßlau entschied, dass das „Gefällt-mir" Drücken keine Kündigung rechtfertige und erklärte die Kündigung für unwirksam. (Quelle: PC Welt)

 Schwangere Auszubildende fehlte zu oftSchwangeren Arbeitnehmerinnen gilt besonderer Schutz und man kann ihnen auch nicht so einfach wegen Fernbleibens von der Arbeit kündigen. Eine Auszubildende hatte im Jahr insgesamt 48 Tage gefehlt, in der Mitte des darauffolgenden Jahres 27 Tage. Im Februar teilte sie dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft mit. Dieser wollte ihr wegen der vielen Fehlzeiten kündigen. Die Kündigung wurde aber vom Verwaltungsgericht Düsseldorf für unzulässig erklärt. Der werdenden Mutter gilt immer noch besonderer Schutz, wenn sie häufig und unentschuldigt vor und während der Schwangerschaft fehlt, damit gewährleistet ist, dass sie ein gesundes Kind zur Welt bringt. (Quelle: Stern.de)


Und was sagt ihr dazu? 


eure Katya

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